Um Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche zu lindern, ist eine Hormonersatztherapie (HRT) nach wie vor der effektivste Weg.

Extrem belastend, aber beileibe keine Seltenheit: Etwa jede zweite Frau leidet in den Wechseljahren unter Schlafstörungen.

Sie schlafen schlecht, stehen wie gerädert auf, hetzen müde durch den Alltag, sind angespannt und gereizt – für rund 40 bis 60 Prozent der Frauen ist das in der Mitte ihres Lebens „Normalzustand“.

Paradoxerweise kommen viele Frauen mit dem Thema Progesteron erst in den Wechseljahren „in Berührung“ – etwa wenn der Gynäkologe zur kombinierten Hormonersatztherapie (HRT) ein Progesteron-Präparat verordnet.

Das weibliche Gestagen Progesteron ist wichtig für die Fortpflanzung und einen stabilen Zyklus. Sobald die fruchtbaren Jahre der Frau enden, geht jedoch die Bildung des Sexualhormons in den Eierstöcken zurück.